Zwei Wochen später bleibt vor allem eines hängen: Das Gefühl, zwei sicher geglaubte Punkte leichtfertig aus der Hand gegeben zu haben. Trotz einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung trennen sich unsere Viktorianer am Ende 4:4 von TuS Deusen – ein Ergebnis, das sich eher wie eine Niederlage anfühlt.
Doch das Spiel zeigt einmal mehr, wie eng der Amateurfußball sein kann, wenn Konzentration, Kommunikation und Konsequenz nicht über 90 Minuten auf dem Platz bleiben.
Stimmen zum Spiel:
Nicolai Leschke:
„Nicht das erste Mal, dass wir nach einer komfortablen Führung schlecht aussehen. Leider hat es uns nun Punkte gekostet. Deusen hat bis zur letzten Sekunde gekämpft. Wir dürfen nicht immer wieder den gleichen Fehler machen und meinen, dass ein Spiel vorzeitig entschieden ist.“
Pat Schöpf:
„Wir sind am Anfang schwer ins Spiel gekommen, waren aber trotzdem die bessere Mannschaft und kassieren dann das Gegentor. Danach haben wir das Spiel kontrolliert und zur Pause verdient auf 2:1 gedreht – eigentlich hätten wir sogar 3:1 oder 4:1 führen können. Nach der Halbzeit machen wir das 4:1 und müssen das Spiel eigentlich ruhig zu Ende bringen. Stattdessen kassieren wir noch drei Gegentore und spielen am Ende nur 4:4.“
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Fazit:
Ein Spiel, aus dem wir lernen müssen – und lernen werden. Die Mannschaft hat starke Phasen gezeigt, aber am Ende nicht den Deckel draufgemacht. Jetzt gilt der Blick nach vorn: Fehler abstellen, Mentalität schärfen und im nächsten Spiel wieder zeigen, was wirklich in uns steckt.